Aufsichtsrat erörtert BER-Ausbauprojekte

Der Aufsichtsrat hat sich heute schwerpunktmäßig mit dem Stand des Ausbauprogramms BER beschäftigt. Im Mittelpunkt standen dabei der Baufertigstellungsstatus des Terminal T2 und der Stand der Vorbereitungen zum Bau des Terminal T3.

Der Aufsichtsrat hat sich heute schwerpunktmäßig mit dem Stand des Ausbauprogramms BER beschäftigt. Im Mittelpunkt standen dabei der Baufertigstellungsstatus des Terminal T2 und der Stand der Vorbereitungen zum Bau des Terminal T3.

Zum Baufortschritt am Terminal T2 wurde dem Aufsichtsrat von der Geschäftsführung berichtet, dass nach wie vor eine termingerechte Fertigstellung angestrebt wird. So startet der Einbau der Gepäckförderanlage in wenigen Tagen. Die Geschäftsführung erläuterte dem Aufsichtsrat in diesem Zusammenhang auch, dass ein nicht vollständig auszuschließender Verzug bei der Inbetriebnahme des T2 weder den Start des BER noch die Schließung des Flughafens Tegel gefährden würde.

Zum Terminal T3 berichtete die Geschäftsführung, dass die Projektentwicklung weitgehend abgeschlossen ist und die detaillierten Untersuchungen ergeben haben, dass mit dem T3 ca. 15 Millionen Passagiere auf einem hohen Service-Niveau abgefertigt werden können. Die weitere Ertüchtigung von Schönefeld-Alt (SXF) und Fragen der Medienerschließung rundeten die Diskussion ab.

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Obwohl die Flughafengesellschaft auf die Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 fokussiert ist, muss dennoch über dieses wichtige Datum hinausgedacht werden. Der Aufsichtsrat hat sich deshalb heute u.a. über den Stand der Planungen des Terminal T3 informieren lassen. Der laufende Planungsprozess zeigt deutlich, dass aus früheren Planungen gelernt wurde und die FBB gewillt ist, planerische Fehler nicht zu wiederholen.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „In wenigen Tagen beginnt der Einbau der Gepäckförderanlage im Terminal T2. Das zeigt, dass wir im Zeitplan liegen. Doch auch, wenn in folgenden Bauabschnitten Verzug eintreten würde, hätte das keinen Einfluss auf die Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020.“

Neue Quartiere direkt am BER

Auf der Expo Real in München, die vom 7. bis zum 9. Oktober stattfindet, wird die Flughafengesellschaft ihre Immobilienprojekte im unmittelbaren Umfeld des neuen Flughafens BER präsentieren. Auf dem Areal entlang der Zufahrtsstraße von der Autobahn A113…

Auf der Expo Real in München, die vom 7. bis zum 9. Oktober stattfindet, wird die Flughafengesellschaft ihre Immobilienprojekte im unmittelbaren Umfeld des neuen Flughafens BER präsentieren. Auf dem Areal entlang der Zufahrtsstraße von der Autobahn A113 bis zu den Terminals werden auf rund 380 000 Quadratmetern Bauland urbane Quartiere mit einem Mix aus hochwertigen Büro- und anderen Gewerbeflächen entstehen. Die Vermarktung beginnt Ende 2020.

Mit der Eröffnung des neuen Flughafens im Oktober 2020 wird der Flughafenstandort Schönefeld zum wichtigsten Infrastrukturknotenpunkt mit vielfältigen Chancen für nationale und internationale Projektentwickler und Investoren. Nach der Inbetriebnahme des BER wird die Flughafengesellschaft vor Ort ein neues Stadtquartier entwickeln, das für hochwertige Arbeitsplätze mit einer exzellenten Verkehrsanbindung steht. Auf der Expo Real in München werden hauptsächlich die Quartiere „Midfield Gardens“ mit Campus-Charakter und „Airgate“ präsentiert, die zwischen den beiden Start- und Landebahnen liegen. Dort sollen Büros, Gastronomie, Co-Working-Spaces, Hotels und Kongresscenter entstehen. Unmittelbar am Willy-Brandt-Platz gibt es bereits einen Standort mit direkter Anbindung an den unterirdischen Bahnhof. Dort wurden ein Büro- und Hotelgebäude sowie mehrere Parkhäuser errichtet. Für ein weiteres Hotel haben die bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen. Dort steht noch ein Baufeld zur Verfügung.

FBB auf der Expo Real 2019

Sie finden die Flughafengesellschaft am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg in der Halle B2 am Stand B2.420.

Veranstaltungen auf der Expo Real

  • Diskussionsrunde „Der Städtekranz – Die Wachstumsorte der deutschen Hauptstadtregion“ unter Teilnahme von Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup: Montag, 7. Oktober 2019, 13.30 Uhr, Halle B2 am Stand B2.420.
  • Investorengespräch: Dienstag, 8. Oktober 2019, 13.30 Uhr, Halle B1, Konferenzraum B12, Expo Real in München

Wirkprinzipprüfung erfolgreich / BER-Inbetriebnahme kommt voran

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner heutigen Sitzung intensiv mit dem Stand der Baufertigstellung und den Ergebnissen der Wirkprinzipprüfung des Terminal 1 beschäftigt. Die Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 ist nach wie vor das Ziel, das nach dem h…

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner heutigen Sitzung intensiv mit dem Stand der Baufertigstellung und den Ergebnissen der Wirkprinzipprüfung des Terminal 1 beschäftigt. Die Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 ist nach wie vor das Ziel, das nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse erreicht wird. Das ist das wesentliche Ergebnis der heutigen Aufsichtsratssitzung, an der auch wieder Vertreter des TÜV Rheinland teilnahmen. Bestärkt wurde diese Einschätzung durch die positive Entwicklung der Wirkprinzipprüfung, die heute abgeschlossen wurde. Auch wenn der endgültige Bericht erst Ende Oktober vorliegt, dürfte das Ergebnis feststehen.

Der Aufsichtsrat wurde außerdem zum Stand der Arbeiten an den Kabelgewerken informiert. Um hier die Voraussetzungen für die Aufnahme des Flugbetriebs zu schaffen, muss weiterhin intensiv an der Abarbeitung der Mängel gearbeitet werden. Im Zusammenhang mit den Fortschritten des Inbetriebnahmeprozesses ließ sich der Aufsichtsrat außerdem über den Baufortschritt am Terminal 2 informieren und stimmte der Verteilung der Airlines am BER ab Oktober 2020 zu. Weitere Besprechungspunkte waren die Berichte zu den Finanzthemen.

Der Aufsichtsrat löste außerdem das Vertragsverhältnis mit der Finanzgeschäftsführerin Heike Fölster zum 31. Dezember 2019 auf und vereinbarte den Prozess der Nachfolgesuche.

Um sich angemessen mit dem Stand weiterer baulicher Themen beschäftigen zu können, die neben der Baufertigstellung des Terminal 1 für die FBB wichtig sind, wird der Aufsichtsrat seine Sitzung am 18. Oktober fortsetzen.

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die erfolgreiche Wirkprinzpprüfung ist ein wichtiger Schritt nach vorn, der mich optimistisch stimmt. Aber auch die verbleibenden Aufgaben erfordern, dass wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen. Ich danke Frau Fölster für ihren engagierten Einsatz bei den Berliner Flughäfen. Sie hat in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen, die zahlreichen finanziellen Herausforderungen zu meistern. Ich wünsche ihr bei ihrer neuen Managementaufgabe viel Erfolg.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Ergebnisse der Wirkprinzipprüfung zeigen, dass sich die akribische Arbeit, die wir mit den umfangreichen vorgelagerten Funktionsprüfungen geleistet haben, gelohnt hat. Dass das Zusammenspiel der brandschutztechnischen Anlagen in dieser Qualität funktioniert, ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Inbetriebnahme im Oktober 2020. Ich danke insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bau- und Betriebsbereich für ihr Engagement. Sie haben einen Erfolg erzielt, der noch vor einem Jahr für viele unerreichbar schien.“

Infotafeln zum Naturschutz / FBB engagiert sich in der Zülowniederung

Wann sind Moorfrösche blau? Welche Wanderwege nutzen Feldhasen? Und wer ernährt sich eigentlich von Wildkräutern? Antworten auf diese und andere Fragen geben jetzt Informationstafeln in der Zülowniederung in den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spre…

Wann sind Moorfrösche blau? Welche Wanderwege nutzen Feldhasen? Und wer ernährt sich eigentlich von Wildkräutern? Antworten auf diese und andere Fragen geben jetzt Informationstafeln in der Zülowniederung in den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald, die die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) heute gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. (LPV) vorgestellt hat. An 39 Stellen können sich Besucherinnen und Besucher jetzt konkret über die ökologischen Aufwertungsmaßnahmen in dem Gebiet informieren.

Ökologische Aufwertung
Naturschutz ist für die FBB ein wichtiges Anliegen: In unmittelbarer Nachbarschaft zum BER sorgt sie mit zahlreichen Projekten dafür, dass Eingriffe in die Natur, die durch den Bau des neuen Flughafens notwendig geworden sind, ausgeglichen werden. Das größte Einzelprojekt ist die Zülowniederung rund neun Kilometer südlich vom BER. Die Landschaft zwischen den Ortschaften Mittenwalde, Dabendorf, Groß Machnow und Rangsdorf wird als Natur- und Erholungsraum ökologisch aufgewertet. Auf einer Fläche von insgesamt ca. 1.500 Hektar werden in Kooperation mit den Landwirten Naturschutzmaßnahmen umgesetzt, neue Bäume gepflanzt, Mischwälder entwickelt, Kleingewässer angelegt und Rückzugsräume für geschützte Tierarten wie Feldhasen, Fledermäuse oder Moorfrösche geschaffen. Die Maßnahmen werden von der Flughafengesellschaft finanziert und vom LPV koordiniert.

Dr. Manfred Bobke-von Camen, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Als Flughafengesellschaft ist es für uns von besonderer Bedeutung, dass wir die Auswirkungen auf die Umwelt und Natur im Umfeld des Flughafens ökologisch ausgleichen. In der Zülowniederung konnten wir in den letzten Jahren bereits zahlreiche Ausgleichsmaßnahmen umsetzen. Dazu gehört zum Beispiel das Anlegen von Blühstreifen an Ackerrändern. Dank der neuen Informationstafeln und Hinweisschilder können Besucherinnen und Besucher die Zülowniederung nicht nur eigenständig erkunden, sondern sich vor Ort auch ein Bild von den umgesetzten Maßnahmen machen.“

BER besteht „Black-Building-Test“ / Stromversorgung auch bei Blackout gesichert

In der Nacht vom 12. auf den 13. August wurde am BER erfolgreich ein sogenannter „Black-Building-Test“ durchgeführt. Dabei kam es zu einer weiträumigen kontrollierten Stromabschaltung im Hauptterminal, um die Sicherheitsstromversorgung im Falle eines Ne…

In der Nacht vom 12. auf den 13. August wurde am BER erfolgreich ein sogenannter „Black-Building-Test“ durchgeführt. Dabei kam es zu einer weiträumigen kontrollierten Stromabschaltung im Hauptterminal, um die Sicherheitsstromversorgung im Falle eines Netzausfalls zu überprüfen. Der Test wurde im Rahmen der laufenden Wirk-Prinzip-Prüfungen durchgeführt. Getestet wurden neben dem Hauptterminal T1, dem Pier Nord und dem Pier Süd unter anderem auch der Tower, die Befeuerung der nördlichen Start- und Landebahn, verschiedene Betriebsgebäude und zwei Feuerwachen.

Der „Black-Building-Test“ fand unter Federführung des TÜV Rheinland im Zeitraum zwischen 24.00 Uhr und 2.30 Uhr statt. Bei diesem gesetzlich vorgeschriebenen Test wird überprüft, ob im Falle eines Stromausfalls Notstromaggregate rechtzeitig anspringen und die Versorgung relevanter technischer Einrichtungen und Sicherheitsanlagen gesichert ist.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der BER hat einen sehr wichtigen Test innerhalb der Wirk-Prinzip-Prüfungen erfolgreich bestanden.“

Geschäftsbericht 2018 veröffentlicht / Bestwert beim operativen Ergebnis

Die Flughafengesellschaft blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 mit deutlichen Zuwächsen im Kerngeschäft zurück. Das operative Ergebnis (EBITDA) der FBB hat im Jahr 2018 mit 118,7 Millionen Euro einen neuen Bestwert erreicht.

Die Flughafengesellschaft blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 mit deutlichen Zuwächsen im Kerngeschäft zurück. Das operative Ergebnis (EBITDA) der FBB hat im Jahr 2018 mit 118,7 Millionen Euro einen neuen Bestwert erreicht. Das positive operative Ergebnis von Plus 16,7 Prozent ist im Wesentlichen auf die höheren Fluggastzahlen und damit auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen.

Nach der Kenntnisnahme durch den Aufsichtsrat im Mai hat heute auch die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss festgestellt. Der Geschäftsbericht ist auf den Internetseiten der FBB verfügbar.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir konnten 2018 nicht nur deutlich mehr Passagiere begrüßen, sondern auch betriebswirtschaftlich ein gutes Ergebnis erreichen. Unser Wachstum macht deutlich, dass wir den BER als modernen Hauptstadtflughafen brauchen. Mit dem Start der Wirkprinzipprüfung haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Eröffnung gemacht.“

Heike Fölster, Geschäftsführerin Finanzen der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Sowohl im Aviation-Bereich als auch im Non Aviation-Bereich konnten die Umsatzerlöse trotz der in die Jahre gekommenen Infrastruktur gesteigert werden. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die nicht zuletzt dem hohen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken ist.“

Geschäftsbericht 2018

Wirkprinzipprüfung planmäßig gestartet / Aufsichtsrat sieht IBN-Termin bestätigt

Anlässlich der Ende Juli gestarteten Wirkprinzipprüfung am Terminal 1 des BER hat sich der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft heute zu einer zusätzlichen Sitzung getroffen. Die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft und der TÜV Rheinland schilde…

Anlässlich der Ende Juli gestarteten Wirkprinzipprüfung am Terminal 1 des BER hat sich der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft heute zu einer zusätzlichen Sitzung getroffen. Die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft und der TÜV Rheinland schilderten dem Aufsichtsrat, wie in den letzten Monaten durch die Fertigstellung und TÜV-Abnahme aller sicherheitsrelevanten Gewerke die Voraussetzungen für die Wirkprinziprüfung geschaffen wurden. Außerdem wurde der Ablauf der Tests und der Prüfszenarien für die kommenden Wochen vorgestellt und erläutert.

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Beginn der Wirkprinzipprüfung ist ein zentraler Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme. Die Baufertigstellung der brandschutzrelevanten Anlagen war über Jahre das bestimmende Thema in unseren Sitzungen. Dass der TÜV Rheinland nach der Prüfung aller einzelnen Anlagen jetzt die übergreifende Wirkprinzipprüfung begonnen hat, ist im Aufsichtsrat sehr begrüßt worden. Jetzt geht es darum, in den Anstrengungen nicht nachzulassen, um auch die weiteren Aufgaben bis zur Eröffnung erfolgreich zu bewältigen.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Wirkprinzipprüfung ist das Ziel, auf das wir seit Jahren hingearbeitet haben. Wir konnten die zahlreichen Probleme beim Brandschutz lösen und sind dabei in unserem Zeitrahmen geblieben. Wichtige Meilensteine, an denen wir alle hart gearbeitet haben, sind damit geschafft. Das zeigt, der Eröffnungstermin ist verlässlich und belastbar.“

Richtfest für das Terminal 2 am Flughafen Berlin Brandenburg

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und die ZECH Bau GmbH haben heute die Fertigstellung des Rohbaus des Terminals 2 am BER mit dem Richtfest gefeiert. Das T2 ist für 6 Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt und dient als Terminal für Abflug und Ankun…

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und die ZECH Bau GmbH haben heute die Fertigstellung des Rohbaus des Terminals 2 am BER mit dem Richtfest gefeiert. Das T2 ist für 6 Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt und dient als Terminal für Abflug und Ankunft. Es stellt alle Funktionen von Check-in, Gepäckaufgabe und -ausgabe über Sicherheitskontrollen und Serviceeinrichtungen bis hin zu Einzelhandel und Gastronomie bereit. Der Einstieg in das Flugzeug erfolgt von den Warteräumen im Pier Nord, an den das Terminal T2 über zwei Brücken angebunden ist. Das Gebäude soll im Oktober 2020 mit dem BER in Betrieb gehen.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit dem Richtfest ist ein erster wichtiger Meilenstein beim Terminal T2 geschafft. Jetzt wird es darauf ankommen, bis zum Herbst die Voraussetzungen für den Einbau der Gepäckförderanlage zu schaffen. Wenn das T2 in Betrieb geht, erhöhen wir die Kapazität des BER auf 28 bis 30 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der ab dem nächsten Jahr als Terminal 5 ein Teil des Flughafens Berlin Brandenburg wird, können am Standort dann über 40 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden. Mein Dank gilt den beteiligten Firmen, Bauarbeitern und Behörden sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Kurt Zech, Geschäftsführender Gesellschafter der Zech Group GmbH: „Wir freuen uns, heute das Richtfest für den Rohbau des Terminal 2 mit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH feiern zu dürfen. Für dieses besondere Projekt haben wir mit der ZECH Bau und der ROM Technik ein schlagkräftiges Team aus dem Hause der Zech Group zusammengestellt, was wir mit der planmäßigen Fertigstellung des Rohbaus von Terminal 2 unter Beweis gestellt haben.“

Das Terminal T2 wird direkt vor dem Pier Nord errichtet und bietet auf einer Fläche von 240 x 40 Metern und einer Höhe von ca. 15 Metern eine Gesamtfläche von ca. 23.000 Quadratmetern. Es hat eine Kapazität von jährlich sechs Millionen Passagieren und erhöht die Kapazität des BER in der ersten Ausbaustufe auf 28 bis 30 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein wird (später BER-Terminal T5), können am Flughafenstandort so ab 2020 über 40 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden.

Weiterer Schritt in Richtung BER-Inbetriebnahme / Wirk-Prinzip-Prüfungen beginnen termingerecht

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat in den letzten Monaten zusammen mit ihren Dienstleistern und Baufirmen die Voraussetzungen geschaffen, um die übergreifenden Wirk-Prinzip-Prüfungen (WPP) des Fluggastterminals T1 zu starten.

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat in den letzten Monaten zusammen mit ihren Dienstleistern und Baufirmen die Voraussetzungen geschaffen, um die übergreifenden Wirk-Prinzip-Prüfungen (WPP) des Fluggastterminals T1 zu starten.

Von den insgesamt zwölf prüfpflichtigen Anlagengruppen waren bereits zehn mit positivem Ergebnis durch die Prüfsachverständigen bescheinigt und somit bereit zur WPP. In den letzten Tagen wurde die Prüfung der Anlagengruppe 05 (Brandmelde- und Alarmierungsanlagen) erfolgreich abgeschlossen. Auch in der Anlagengruppe 06 (Sicherheitsstromversorgung/ Sicherheitsbeleuchtung) ist die Mängelabarbeitung soweit fortgeschritten, dass der Beginn der WPP erfolgen kann.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Beginn der übergeordneten Wirk-Prinzip-Prüfungen noch im Juli bestätigt unseren Terminplan bis zur Eröffnung des BER im Oktober 2020. Mein besonderer Dank gilt der Projektleitung des FGT und den Kompetenzteams, die in den letzten Wochen mit aller Kraft die Voraussetzungen für den Beginn dieser abschließenden Prüfung geschaffen haben.“

Lufthansa Technik verlängert Mietvertrag / Rohrwerkstatt und Wartung bis Ende 2022 gesichert

Heute haben sich Lufthansa Technik und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH auf die Verlängerung des Mietvertrages bis Ende 2022 für den Wartungshangar, die Rohrwerkstatt und weitere Büro- und Servicebereiche geeinigt. Mit der Verlängerung des Mietvert…

Heute haben sich Lufthansa Technik und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH auf die Verlängerung des Mietvertrages bis Ende 2022 für den Wartungshangar, die Rohrwerkstatt und weitere Büro- und Servicebereiche geeinigt. Mit der Verlängerung des Mietvertrages hat Lufthansa Technik nun mehr Spielraum, die Zukunft des Wartungsgeschäfts in Berlin zu planen. Die rund 60 Mitarbeiter in der Rohrwerkstatt können nun bis Ende 2022 am Standort Schönefeld verbleiben. Die unklare Zukunft der Rohrwerkstatt ist in den letzten Monaten wiederholt im Brandenburger Landtag thematisiert worden und war Gegenstand der Medienberichterstattung. In der Werkstatt werden Komponenten für Flugzeugtriebwerke, wie Rohre, Leitungen oder Kühlkrümmer gewartet und repariert. 

Sören Stark, Vorstand für Technical Operations der Lufthansa Technik: „Die Verlängerung des Mietvertrages ist eine gute Nachricht. Wir danken dem Flughafen für diese Möglichkeit. Sie verschafft uns wertvolle Zeit, die Zukunft unserer Wartungsaktivitäten in Berlin zu planen, und gleichzeitig für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rohrwerkstatt berufliche Perspektiven zu entwickeln.“ 

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Rohrwerkstatt und die Flugzeugwartung der Lufthansa Technik bleibt. Das ist eine gute Nachricht für die Beschäftigten und die Airline-Kunden. Bis Ende 2022 werden die Airlines die Dienstleistungen der Lufthansa Technik Experten weiter nutzen können. Für Lufthansa Technik ergibt sich mit der Verlängerung die interessante Option, den Standort nach der BER-Eröffnung neu zu bewerten und Arbeitsplätze am Flughafen zu erhalten.“